Finca Alora

Ronda ab Álora

Von Maartje, Gastgeberin der Finca Alora

Ronda ist der am zweithäufigsten gebuchte Tagesausflug unserer Gäste, gleich nach dem Caminito. Eine Stunde Fahrt durch wunderschöne Berglandschaften und du bist in einer der spektakulärsten Bergstädte Europas. So würde ich ihn planen.

Die Puente Nuevo von Ronda über die Tajo-Schlucht
Die Puente Nuevo von Ronda. 98 Meter unter deinen Füßen fließt der Guadalevín.

Wie du hinkommst

Ronda liegt etwa 75 km von Álora entfernt. Rechne mit 1 Stunde Fahrt. Du folgst der A-357 in nördlicher Richtung, dann bei Campillos der A-367 nach Südwesten in Richtung Ronda. Die letzten 30 km sind eine Bergstraße mit Haarnadelkurven. Eine schöne Strecke, aber keine, die man in Eile fahren sollte.

Am einfachsten parkst du am Parking Martínez Astein (1,50 € pro Stunde). Von dort läufst du in 5 Minuten zur Plaza de España und zur Puente Nuevo. Versuch nicht, in den alten Stadtteil La Ciudad zu fahren: enge Gassen, Einbahnstraßen und kaum Parkplätze.

Was es zu sehen gibt

Die Puente Nuevo

Die Brücke, die Ronda berühmt macht. Ein Meisterwerk aus dem Jahr 1793, das die beiden Teile der Stadt über eine tiefe Schlucht (die Tajo) von 98 Metern verbindet. Geh hinüber (kostenlos), aber steig auch in die Schlucht hinab für den besten Blick. Den Weg nach unten findest du über die Jardines de Cuenca, einen kleinen Umweg, zu dem nur wenige Touristen kommen.

Plaza de Toros

Die älteste Stierkampfarena Spaniens, erbaut 1785. Schön zu besichtigen, auch wenn du mit Stierkämpfen nichts anfangen kannst. Das Museum erzählt die Geschichte gut. Der Eintritt liegt bei etwa 8 €.

La Ciudad (die Altstadt)

Südlich der Brücke liegt der alte maurische Stadtteil. Enge Gässchen, weiß getünchte Häuser, kleine Plätze mit Orangenbäumen. Lauf in Richtung Casa del Rey Moro mit seinem unterirdischen Wasserbrunnen oder zum Mondragón-Palast mit seinen schönen Gärten.

Baños Árabes

Die am besten erhaltenen arabischen Bäder Spaniens. Nicht groß, aber die Architektur ist faszinierend. Ein Viertelstündchen herumlaufen und du hast einen guten Eindruck davon, wie es hier unter den Mauren war.

Mein Tagesprogramm

  1. 9:00 Abfahrt von der Finca. Schön gemütlich durch die Berge fahren.
  2. 10:00 Ankunft in Ronda. Parken am Martínez Astein, Kaffee auf der Plaza del Socorro.
  3. 10:30 Puente Nuevo von oben, dann der Abstieg zum Mirador für das ikonische Foto.
  4. 12:00 Die Plaza de Toros besichtigen (Museum und Arena).
  5. 13:30 Mittagessen auf einer Terrasse mit Aussicht. Mein Tipp: Restaurante Pedro Romero (klassisch, gegenüber der Arena) oder Bardal (Michelin-Stern, reservieren).
  6. 15:30 Spaziergang durch La Ciudad, die arabischen Bäder, die Casa del Rey Moro.
  7. 17:00 Ein Getränk auf einem ruhigen Plätzchen vor der Rückfahrt.
  8. 18:30 Zurück auf der Finca für einen Sprung in den Pool.

Praktische Tipps

Ein schöner Stopp unterwegs

Auf halbem Weg zwischen Álora und Ronda kommst du an Setenil de las Bodegas vorbei (kleiner Umweg, 15 Minuten). Ein weißes Dorf, in dem die Häuser buchstäblich unter überhängenden Felsen gebaut sind. Für einen Kaffee und ein paar Fotos lohnt es sich. Oder halt am Mirador del Guadalhorce für ein Panorama über den Stausee.

Häufig gestellte Fragen

Wie weit ist Ronda?

Etwa 1 Stunde Fahrt über die A-357 und danach die A-367. Eine schöne Bergstraße.

Was muss man sehen?

Puente Nuevo, Plaza de Toros, La Ciudad und die arabischen Bäder. Für die besten Fotos: die Jardines de Cuenca.

Wie viel Zeit braucht man?

Einen halben bis ganzen Tag. Für die Höhepunkte 4 Stunden, für gemütliches Bummeln und Mittagessen den ganzen Tag.

Wo parken?

Parking Martínez Astein. Nicht in der Altstadt selbst.

Wann hingehen?

Früh am Morgen (Ankunft vor 11:00) oder spät am Nachmittag. Vermeide 12:00 bis 15:00 wegen der Busreisen.

Bist du unser Gast? Ich gebe dir gerne eine persönliche Routenkarte mit Restaurantreservierungen, wenn du möchtest. Schau dir die Finca an.